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AGIL - Kooperationsprojekt der Diakonie Hessen - Abteilung GAP - und der Bildungsakademie des Landessportbundes Hessen e.V.

Aufsuchendes Angebot zur Gesundheitsförderung und Prävention für Menschen im hohen Alter

AGIL ist ein abgeschlossenes Kooperationsprojekt der Diakonie Hessen, Abteilung Gesundheit, Alter und Pflege und der Bildungsakademie des Landessportbundes Hessen e.V.

Gefördert wurde dieses Projekt durch das Hessische Ministerium für Soziales und Integration und den Pflegekassen in Hessen.

Das Projekt richtete sich an Menschen im hohen Alter mit und ohne kognitive Einschränkungen.
An einem Projektstandort war das Thema Kultursensibilität und der Zugang zu Menschen mit Migrationsgeschichte zusätzlicher Bestandteil des Projektes.

Flyer türkisch

Flyer russisch

Auch Menschen im hohen Alter, d. h. mit 80 und mehr Lebensjahren, wollen möglichst lange selbstständig in der eigenen Wohnung leben und in ein soziales Umfeld eingebettet sein. In der Realität ist dieses Ziel jedoch häufig durch verschiedene altersbedingte gesundheitliche Einschränkungen, aber auch durch zunehmenden Hilfs- oder Pflegebedarf, bedroht.

Durch Gesundheitsförderung und präventive Angebote kann man Unterstützungsbedarf und Pflegebedürftigkeit verhindern beziehungsweise mindern und Einsamkeit entgegenwirken. Beweglichkeit und Mobilität im eigenen Umfeld spielt dabei eine herausragende Rolle.

Das Projekt wurde von 2018 bis 2021 an drei Standorten durchgeführt:

AGIL - Diakonie Offenbach (diakonie-of.de)

AGIL – Bewegungsprojekt für ältere Menschen - Diakonie Odenwald (diakonie-odenwald.de)

Regionales diakonisches Werk Vogelsberg: AGIL - aktiv geht's immer leichter (diakonie-vogelsberg.de)

Die IZGS Beratung GmbH begleitete das Projekt wissenschaftlich.

Mit Hilfe der drei regionalen Diakonischen Werke ist es im Projektverlauf gelungen, ein Netzwerk von Projekt-Engagierten aus Gemeinden, Sport-, Sozial-, Pflege-, Bildungsorganisationen sowie Gesundheitsdiensten zu bilden und es mit regionalen Pflegestützpunkten, Freiwilligenagenturen und Pflegekonferenzen zu verzahnen.

Im Modellprojekt AGIL ist das entscheidende Instrument zur Aktivierung der Zielgruppe ein neues, kultursensibel angelegtes zugehendes Bewegungsangebot.
Gesundheitsförderung im Alltagsleben wird durch Maßnahmen der Kurzaktivierung für Körper und Geist verankert. Hierbei wurde auf ein bewährtes finnisches Konzept zurückgegriffen (Kunnon eväät). Es handelt sich um 52 Übungskarten (für jede Woche des Jahres eine) und ein Handbuch mit Erläuterungen. Inhaltlich wurden die Bereiche Koordination, Gedächtnistraining, Kräftigung und Mobilisation angesprochen. Menschen mit funktionellen Einschränkungen wurden in ihrer häuslichen Umgebung aktiviert und motiviert, um die körperliche Beweglichkeit möglichst lange positiv zu beeinflussen.

Die Übungen können einfach und schnell angeleitet und durchgeführt werden.

Zusätzlich wurde eine Schulung zum Thema „Hitzeprävention in der Unterstützung älterer Menschen für Ehrenamtliche und pflegende Angehörige“ angeboten.

Die kostenfreien Qualifizierungsmaßnahmen für

  • Freiwillig /ehrenamtlich Engagierte
  • ÜbungsleiterInnen und Akteure aus Sport und Bewegung
  • Lokale „KümmerInnen“
  • Aktive aus Kirchen- und Moscheegemeinden
  • Betreuungspersonen im häuslichen Umfeld
  • Kulturelle Schlüsselpersonen
  • An- und Zugehörige
  • Besuchsdienste

wurden in jeder Region mehrmals pro Jahr und auch online durchgeführt.

  

 

 

Eindrücke aus den Schulungen