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Diakonie Hessen Publikationen

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Themenheft Tag der Pflege 2020

Danke, dass ihr da seid

Mit dem Poetry-Slam "Ihr seid da" Pflegenden Danke sagen am Internationalen Tag der Pflege - dazu laden wir ein. Neben dem "Dank-Gedicht an die Pflegenden" gibt es in dem Themenheft zum Tag der Pflege 2020 Vorträge zum Thema Pflege und Beiträge unserer neuen Aktion "Pflegende Angehörige erzählen ihre Geschichte". Außerdem finden Sie darin Materialien für einen Gottesdienst, eine Thomasmesse und für die Arbeit mit Konfirmand*innen. 

Das Themenheft ist nur noch als PDF zum Download erhältlich.

Abschied in Würde

Eine Handreichung zur Sozialbestattung

Es ist nicht selbstverständlich, dass jeder Mensch in unserem Land würdig bestattet wird. Eine Folge des gesellschaftlichen und demografischen Wandels ist leider auch der langsame, aber doch kontinuierlich steigende Anteil von Bestattungen ohne jegliche Begleitung durch Angehörige. Immer öfter müssen die Kommunen Menschen bestatten lassen, die niemanden mehr haben, der diese Aufgabe übernimmt. Gleichzeitig steigt auch die Zahl der Menschen, die nicht über die finanziellen Mittel für ihre Bestattung verfügen. Die Folge: Sie lassen sich anonym bestatten, weil es am kostengünstigsten ist und weil sie auf diese Weise die Grabpflege niemandem aus ihrer Familie „zumuten“ müssen. So gehört es oft zum Alltag der Friedhofsmitarbeitenden, dass sie regelmäßig alleine die sterblichen Überreste von Menschen zur Grabstätte bringen und beisetzen.

Die Praxis zeigt aber auch: Dort, wo es sich Kommunen mit Kirchengemeinden und Pfarrerinnen bzw. Pfarrern zur gemeinsamen Aufgabe gemacht haben, keinen Menschen ohne Abschied und allein durch einen Mitarbeitenden zu Grabe tragen zu lassen, kommen oft andere hinzu, die Abschied nehmen, Menschen, die den oder die Verstorbene kannten und die dankbar für die Möglichkeit sind, Abschied nehmen und den oder die Verstorbene würdig zu Grabe tragen zu können.

Die Diakonie Hessen und ihre beiden Kirchen wollen mit den Beiträgen und Impulsen in dieser Handreichung dazu ermutigen, sich dieser Aufgabe in Kirchengemeinden und kirchlich-diakonischen Einrichtungen verstärkt anzunehmen. Jeder verstorbene Mensch hat es verdient, dass seiner lebensgeschichtlichen Individualität gedacht und er Gott aus der Gemeinschaft der Lebenden heraus anvertraut wird.

Neuauflage: Wegweiser durch die Pflegeversicherung (3. überarbeitete Auflage 2019)

Für Menschen mit Hilfe und Pflegebedarf

Wie wird ein Pflegegrad ermittelt und mit welchen Leistungen können pflegebedürftige  Menschen rechnen?

Die Broschüre hilft dabei einen ersten Überblick zu bekommen über die Leistungen der Pflegeversicherung und dient der Orientierung. Sie ersetzt aber keine persönliche Beratung. Nur in einem Gespräch ist es möglich, die individuelle Lebenssituation zu betrachten anhand der sich die zustehenden Leistungen aus der Pflegeversicherung ergeben.

Dokumentation Studientag zur Zukunft der Pflege 2019

Von einer Gesellschaft in Sorge zu einer sorgenden Gemeinschaft

Der vorherrschende Pflegenotstandsdiskurs leidet unter einer thematischen Engführung. Er basiert einseitig auf Statistiken fehlender Pflegefachkräfte, Skandalisierungen und demografischen Verschlechterungsprognosen. Die Gestaltung zukünftiger Pflege braucht aber eine breitere und tiefer gehende Herangehensweise, um Veränderungsprozesse in der Pflege einleiten und gestalten zu können.

Aus diesem Grund haben die Diakonie Hessen und die beiden hessischen Kirchen im Rahmen ihrer Kampagne Pflege tut Gut(es einen Studientag zum Thema „Zukunft der Pflege" ausgerichtet. Dieser fand in Kooperation mit der Evangelischen Akademie Frankfurt, der Evangelischen Hochschule Darmstadt und der Frankfurt University of Applied Sciences am 13.4.2019 in der Evangelischen Akademie in Frankfurt statt.

Die Vorträge, die uns schriftlich vorlagen, wurden von uns dokumentiert. Drei der Workshops wurden zudem entweder ganz oder in Teilen protokolliert. Über den Workshop zur Situation der pflegenden Angehörigen hat Constanze Angermann einen Artikel verfasst.

Kurz vor unserem Studientag hat Cornelia Coenen-Marx einen interessanten Vortrag zum Thema „Pflege und Digitalisierung" beim Südhessischen Hospiz- und Palliativforum in Darmstadt gehalten. Gerade die Frage, ob wir uns vorstellen können, zukünftig Roboter in der Pflege einzusetzen, stellt ein wichtiges Thema dar. Deshalb haben wir ihren Vortrag in einer überarbeiteten Form als Ergänzung hier aufgenommen.

Broschüre Starke Frauen in der Pflege

Gepflegt wird in der professionellen Pflege zu über 85 Prozent von Frauen. Die Kampagne „Starke Frauen in der Pflege“ möchte dazu beitragen, diese wichtige Arbeit wert zuschätzen. Starke Frauen der Diakonie in ambulanten Pflegediensten, (teil-)stationären Pflege- und Hospizeinrichtungen wie auch im Krankenhaus sollen öffentlich sichtbar werden.

Am 8. März ist der Internationale Frauentag. Von 2018 bis 2019 haben wir ein Jahr lang an jedem 8. Tag im Monat zwei starke Frauen aus der Pflege vorgestellt. Jeweils eine, die aktuell in einer diakonischen Einrichtung in der Pflege tätig ist, und eine, die sich in der Vergangenheit für die Pflege und pflegebedürftige bzw. kranke Menschen in der Diakonie stark gemacht hat. Die vorgestellten Frauen wurden zuvor von einer Auswahlkommission aus Vorschlägen von Mitarbeitenden aus über 300 Mitgliedseinrichtungen der Diakonie Hessen ausgewählt. Sie stehen exemplarisch für ganz viele starke Frauen in der Pflege, die für unsere Gesellschaft einen wertvollen Dienst leisten.

Themenheft Tag der Pflege 2019

Von einer Gesellschaft in Sorge zur sorgenden Gemeinschaft

Menschen zu pflegen, die alt, krank oder sterbend sind, ist eine sehr menschliche und verantwortungsvolle Aufgabe. Neben fachlicher Kompetenz brauchen die Pflegenden auch Einfühlungsvermögen und eine achtsame Haltung gegenüber den auf Hilfe angewiesenen Menschen. Wer pflegt, braucht ein gutes Gespür für die Bedürfnisse, Sorgen und Nöte der pflegebedürftigen Menschen. Pflegende leisten in diesem Sinn einen unschätzbaren Dienst für unsere Gesellschaft. Sie tragen Sorge dafür, dass Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind, diese bekommen.

Neben Stimmen aus aus der  Pflege und einem Entwuurf für einen Gottesdienst am Tag der Pflege, greift die Theologin OKR. i.R. Cornelia Coenen-Marx das Thema "Sorge und sorgende Gemeinschaft" aus sozial-ethischer Perspektive auf.

Themenheft zum Tag der Pflege 2018

Pflege tut Gut(es)

Die Unterstützung pflegebedürftiger und kranker Menschen ist eine anspruchsvolle und verantwortungsvolle Tätigkeit. Wer pflegt, braucht neben der Freude daran, anderen Menschen helfen zu können, auch ein fundiertes pflegerelevantes Wissen. Pflegefachkräfte bilden sich aus diesem Grund nach ihrer Ausbildung neben ihrer Berufstätigkeit kontinuierlich weiter oder eignen sich Expertenwissen für bestimmte Standards in der Pflege an. Pflege kann sehr anstrengend sein. Vor allem dann, wenn nicht genügend Personal da ist und Mehrarbeit und Überstunden anfallen. Das ist heute leider allzu oft nicht mehr eine Ausnahmesituation, sondern die Regel. Nicht zu unterschätzen ist auch das, was pflegende Angehörige tagtäglich leisten.

In dem Themenheft zum Internationalen Tag der Pflege 2018 steht darum die Wertschätzung, für das, was Pflegende leisten im Mittelpunkt.

Broschüre "Abschied am Lebensende"

für Angehörige und Begleitende

Die Zeit des Abschieds naht! Ein Mensch, der für sie sehr bedeutsam ist und zu ihrem Leben gehört, liegt im Sterben. Viele Menschen haben Angst vor den letzten Tagen und Stunden. Sie haben Angst vor dem Moment des Todes.

Wie ist es, wenn ein Mensch stirbt? Habe ich die Kraft, sie oder ihn bis an die Grenzen zu begleiten?

Mit dieser Handreichung wollen wir Angehörigen und Begleitenden eine Orientierung für die unmittelbare Zeit vor dem Sterben geben. Wir hoffen, dass sie in unserer Broschüre etwas finden, das sie in dieser Zeit brauchen: Informationen, Gebete, Worte für die Seele, Ermutigung und Trost.

Im Buchhandel erhältlich

"Niemand soll vergessen sein"

Würdevoll bestatten, trauernden Menschen begegnen, sich ehrenvoll an die Toten erinnern, darum geht es den Herausgeberinnen Barbara Heuerding und Dr. Carmen Berger-Zell. In diesem Buch finden sich, begleitet durch aussagekräftige Fotografien, theologische und diakonische Perspektiven zum Bestatten und Trauern, thematisch orientierte Praxisimpulse für das Gestalten von Abschieden und Gedenkfeiern, ein Überblick über neue Bestattungsformen und Orte der Erinnerung, sowie Wissenswertes zum Thema evangelische Friedhöfe und Bestattungskultur.

Ein unentbehrliches Praxisbuch für alle Mitarbeitenden in Kirche und Diakonie, die mit dem Thema Bestattung und Trauerarbeit in Berührung kommen.

Das Buch ist im Handel erhältlich. ISBN 9 783761 565179


Eine Ausstellung zum Buch, mit Bildern von Gaby Gerster, kann bei der Diakonie Hessen kostenlos ausgeliehen werden gap@diakonie-hessen.de

Broschüre "Mit Sterbenden leben - achtsam sein!"

Handreichung

Jeder Mensch ist anders. An jedem Lebensende stellt sich neu die Frage, was braucht dieser sterbende Mensch, damit er Leben kann bis zuletzt. Wie Menschen sterben hängt vielen Faktoren ab, aber auch davon, unter welchen Lebensumständen sie leben. Es ist unsere diakonische Aufgabe, die vielen Gesichter, Orte und sterbenden Menschen in die Mitte der Gesellschaft zu holen.

So zeigt unsere Broschüre "Mit Sterbenden leben - achtsam sein" unterschiedliche Facetten des Lebens am Lebensende. Wir hoffen, damit einen Anstoß für eine achtsame, sorgende und würdevolle Begleitung aller sterbenden Menschen und ihrer Familien und Freunde zu geben.

Diese Broschüre ist nur noch als PDF zum Download erhältlich.