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Pflege tut Gut(es)

Menschen zu pflegen, die alt, krank oder sterbend sind, ist eine sehr menschliche und verantwortungsvolle Aufgabe. Neben fachlicher Kompetenz brauchen die Pflegenden
auch Einfühlungsvermögen und eine achtsame Haltung gegenüber den auf Hilfe angewiesenen Menschen. Wer pflegt, braucht ein gutes Gespür für die Bedürfnisse, Sorgen
und Nöte der pflegebedürftigen Menschen. Pflegende leisten in diesem Sinn einen unschätzbaren Dienst für unsere Gesellschaft. Sie tragen Sorge dafür, dass Menschen,
die auf Hilfe angewiesen sind, diese bekommen.
Fragt man Pflegende, warum sie diese Aufgabe übernommen haben, erzählen sie häufig von ganz persönlichen Begegnungen mit
Menschen, die auf Pflege angewiesen waren oder es noch sind, und davon, als wie bereichernd sie diese Erfahrungen erlebt haben.
Es tut gut zu wissen: Was ich mache, macht Sinn!
Erschwert wird Pflegenden ihre Arbeit allerdings oftmals durch die Rahmenbedingungen in der Pflege. Die Personalknappheit, verbunden mit dem Druck, immer mehr
Patienten in immer weniger Zeit pflegen zu müssen, und wenig flexible Arbeitszeitmodelle haben mit dazu beigetragen, dass der Pflegeberuf in unserer Gesellschaft heute
oftmals nicht die Anerkennung bekommt, die er verdient hat.

Als Kirche und Diakonie wollen wir mit dazu beitragen, die wichtige Arbeit der Pflegenden zu unterstützen. Darum haben wir im vergangenen Jahr zum Internationalen Tag der Pflege (12. Mai) die Kampagne „Pflege tut Gut(es)“ gestartet.

 

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