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Diakonie Hessen Hospizarbeit Sterbebegleitung

Sterben und Trauer

Arbeitsgemeinschaft Hospizarbeit und Sterbebegleitung

Die Arbeitsgemeinschaft für Hospizarbeit und Sterbebegleitung in der Diakonie Hessen will die Arbeit der Diakonie Hessen im Bereich der Hospizarbeit und Sterbebegleitung unterstützen und fördern, insbesondere durch:

  • Information, Erfahrungsaustausch und gemeinsame Meinungsbildung zu Fachfragen innerhalb sowie im Einvernehmen und gemeinsam mit der Diakonie Hessen auch außerhalb des Bereiches der Diakonie, 
  • Vertretung gemeinsamer Interessen innerhalb der Diakonie Hessen und nach außen im Einvernehmen mit diesem Werk,
  • Förderung der Aus-, Fort- und Weiterbildung,
  • Unterstützung der Diakonie Hessen bei der Erarbeitung von Konzepten, Leistungsbe- schreibungen und dergleichen,
  • Erarbeitung von Stellungnahmen und Empfehlungen im Bereich Hospiz- und Palliativarbeit,
  • Stärkung und Förderung des evangelischen Charakters der mitwirkenden Träger,
  • Zusammenarbeit mit Fachverbänden und anderen Arbeitsgemeinschaften der Hospiz- und Palliativarbeit sowie mit Selbsthilfegruppen. 

Vorstand der Arbeitsgemeinschaft für Hospizarbeit und Sterbebegleitung in der Diakonie Hessen

Mitglieder des Vorstandes

 

Michael Krahl (Vorsitzender)
Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., Butzbach/Nieder-Weisel

Christine Bernhardt-Engemann (stellvertretende Vorsitzende)
Ökumenisches Ambulantes Hospiz Korbach e.V.

Kerstin Slowik (Schriftführerin)
Ambulanter Hospizdienst der Vereinten Martin Luther und Althanauer Hospital Stiftung Hanau

Petra Lautenbach
Ambulanter Hospizdienst Großalmerode/Hessisch-Lichtenau

Christine-Ann Raesch
Ev. Kirchenkreis Ziegenhain

Dr. Carmen Berger-Zell (Geschäftsführerin)
Diakonie Hessen, Landesgeschäftsstelle Frankfurt

Demenz und Würde: In der letzten Lebensphase gut begleitet

11. Nordhessisches Hospizforum fand in Hofgeismar statt

Zum elften Mal trafen sich haupt- und ehrenamtliche Hospizmitarbeiter*innen zum traditionellen zweitägigen Nordhessischen Hospizforum, diesmal in der Evangelischen Akademie in Hofgeismar. Nach der Eröffnung durch Michael Krahl, Vorsitzender der AG Hospizarbeit und Sterbebegleitung der Diakonie Hessen, sowie den Grußworten von Dr. Harald Clausen (Diakonie Hessen) und Elisabeth Terno (Hessische Koordinations- und Ansprechstelle für Dienste der Sterbebegleitung und Angehörigenbetreuung in Hessen) referierte Prof. Dr. Reimer Gronemeyer von der Universität Gießen zum Thema „Würde bewahren – trotz Demenz“. Dabei wurde auch deutlich, wie abhängig wir heute schon von der ehrenamtlichen Arbeit in den Pflegeberufen sind. Auch im Hospizbereich wird diese freiwillige Arbeit immer wichtiger. Nach Gronemeyers Ansicht ist Demenz die große soziale Frage der Gegenwart und sollte nicht mehr nur als Krankheit betrachtet werden.

In den Workshops ging es anschließend um die Fragen, wie Menschen mit demenziellen Veränderungen in ihrer letzten Lebensphase gut begleitet werden und sie sich bis zuletzt geschützt, zugehörig und getragen fühlen.
Doris König-Jörke, Fachkraft für Gesundheit und Sozialdienstleistung, referierte zum Thema „Demenz verstehen und begleiten“ und brachte den Teilnehmenden anschaulich mit vielen Beispielen aus der Praxis Möglichkeiten der Kommunikation mit demenziell erkrankten Menschen nahe.

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